Der Geschmack der Berge PDF

Maharishi in Vlodrop: Beim Kauf des Klosters wurde eine Universität versprochen. Maharishi liess sich eine Der Geschmack der Berge PDF bauen, die er bis zu seinem Tod bewohnte. Prozesse zur Folge hatte, welche die Maharishi-Organisation verlor.


Författare: Susanne Schaber.
Knöpfle, Krapfen, Moosbeernocken – Was uns auf den Almen schmeckt

Kross gebratene Zwiebeln auf goldgelben, von Butter glänzenden Spatzeln. Der Käse zieht Fäden, die Gabel kennt ihren Weg. Zunge und Gaumen glucksen vor Freude. So könnte es sein, das Essen auf der Alm. Was dort auf den Teller kommt, ist nichts für Kalorien- und Erbsenzähler. Die würzige Bergluft, der Geruch der Kräuter und der Klang der Kuhglocken schüren die Lust auf Speisen ohne Schnörkel, auf Stosuppe, Kaskrapfen oder einen Schmarren mit Preiselbeeren. Susanne Schaber und Herbert Raffalt begeben sich auf eine kulinarische Wanderung: Die beiden wissen, warum es uns auf der Alm so gut schmeckt und verraten Rezepte, die ein Stück vom Alltag oberhalb der Waldgrenze in unsere Küchen holen.

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Zeitungsbericht „Drei Millionen Euro Strafe“  Rheinische Post vom 29. Maharishi auf einem Bulldozer schiebt Tempel und Kirchen beiseite. Seit etwa 1985 bis zu seinem Tod 2008 hat Maharishi ein ehemaliges Klostergelände beim holländischen Vlodrop bewohnt, unmittelbar an der deutschen Grenze. Ludwig“ – so die Aufschrift auf dem Turm – ist eine ehemalige Klosterschule der Franziskaner aus dem Jahr 1908. Es liegt in einer entlegenen Ecke des „Nationaal Park De Meinweg“, von Vlodrop fast so weit entfernt, wie von der Kreisstadt Roermond. Da liess Maharishi das Dach zerstören.

Begründet wird der geplante Abbruch mit angeblichen Neubauplänen. Für sich selbst hatte Maharishi auf dem Kloster-Gelände 1997 eine Villa bauen lassen. Dafür lag eine zeitbeschränkte Genehmigung vor. Angeblich könne das Gebäude jederzeit abgebaut und anderswo wieder aufgebaut werden. Inzwischen wurde ein Flächennutzungsplan erlassen, wodurch das Gebäude auf Dauer legalisiert sein dürfte.

So sah das Gebäude einmal aus. Das Foto stammt von etwa 1986. Die Maharishis hatten das Kloster schon übernommen, der Heilige St. Ludwig stand noch an seinem Platz. Die merkwürdige Anordnung der neuen Gebäude beruht vermutlich auf Maharishis Version des Feng Shui, wonach Häuser nach Osten auszurichten sind, vgl. Maharishis angeblicher Wohnsitz entspricht vermutlich seiner  eigenen „Architektur“, also seinem Geschmack, unmittelbar daneben beginnen gesichtslose Container-Bauten, die heute das Bild beherrschen.