Der Führer auf der Wartburg PDF

April 1925 als Leibwache für Adolf Hitler der Führer auf der Wartburg PDF. Von August 1934 bis Mai 1945 bildete sie eine Hitler direkt unterstellte, eigenständige Organisation im Rahmen der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei, angeführt von Heinrich Himmler, seit dem 6.


Författare: Hugo Ritgen.

Die Wartburg, ein bedeutendes Zeichen deutscher Kultur und Geschichte. Die Erbauung der Burg geht auf Graf Ludwig dem Springer im Jahr 1067 zurück. Die Wartburg erhebt sich auf einer etwa 400 Meter hoch gelegenen schroffen Felsenkuppe oberhalb der Stadt Eisenach. Es wird ein Blick in die wechselvolle Geschichte der Burg gegeben, von der Planung und Entstehung der Burg durch die Jahrhunderte hinweg, mit den verschiedenen Baumaßnahmen. Besonders der Streifzug durch die einzelnen Gebäude lassen den Leser teilhaben an der Entstehung der Wartburg. Nicht nur als Sitz des Adelsgeschlechtes der Ludowinger ist die Burg bekannt, auch die Heilige Elisabeth von Thüringen und Martin Luther lebten auf dieser Burg.Mit zahlreichen Schwarz-Weiß Abbildungen.Überarbeiteter Nachdruck der Originalausgabe aus dem Jahr 1860.

Als paramilitärische Organisation orientierte sich die Struktur der SS an militärischen Verbänden und folgte dem Führerprinzip. Altmitglieder gehörten der SS auch 1945 noch an. 000 SS-Mitgliedern wurden nach Kriegsbeginn 170. Durchsetzung der NS-Rassentheorie und zur Umsetzung der Expansionspläne der NSDAP. Die Organisation war nur für ausgewählte Nationalsozialisten zugänglich, ein wie auch immer gearteter Zwang zum Beitritt existierte nicht. Charakteristisch für die Organisationsstruktur der SS war weiterhin das Prinzip der doppelten Unterstellung. Beispielhaft für dieses Prinzip ist das Unterstellungsverhältnis der Kommandantur-Angehörigen in den Konzentrations- und Vernichtungslagern.

Bereits im Frühjahr 1925 wurden bei der späteren SS erste Organisationsstrukturen eingeführt, die auf den damaligen Strukturen der SA fußten. Auf dem Reichsparteitag 1926, hatte der Anfang April 1925 aufgestellte Saal-Schutz der NSDAP bereits so viele Mitglieder, dass ihm dort am 9. November die ersten 4 Standarten verliehen werden konnten. Am selben Tag wurde der Saal-Schutz auch offiziell in Schutzstaffel umbenannt. Im Jahr 1929 umfasste die SS bereits 22 Standarten. Diese waren sowohl zentral wie auch regional organisiert. Jene Standarten, die der SS-Oberleitung unterstellt waren, wurden zentral verwaltet und auf deren Mannschaftsbestand hatte der Reichsführer SS direkten Zugriff.

Das betraf 1929 insgesamt 12 Standarten. SS-Gau-Führer für Oberbayern war von 1929 bis zum 31. Die SS-Gau-Führer agierten über die ihnen zugeordneten SS-Standarten autonom und waren bis Ende 1928 der SS-Oberleitung nur formal unterstellt. Dieses änderte sich erst im Januar 1929, als Heinrich Himmler als Reichsführer SS eingesetzt wurde. Mit dem Antritt Himmlers wurden alle bestehenden Standarten dessen zentralem Kommando unterstellt.

Dieser führte unverzüglich eine neue SS-Ordnung ein, die bis Ende 1930 Bestand hatte. Ab 1930 wurde die interne Verwaltung der SS völlig umstrukturiert. Es wurde eine Ordnung eingeführt, die sich sehr eng an die der SA anlehnte. Des Weiteren wurden die Rangabzeichen der SA komplett übernommen und nun eigenständige Uniformen eingeführt. Die SS begann nun, sich durchweg in schwarz zu kleiden und sich dadurch auch optisch von der SA abzuheben. Im Juni 1933 wurden in Berlin 120 ausgesuchte SS-Männer unter der Führung Sepp Dietrichs bewaffnet.