Dehio – Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler / Bayern Bd. 1 Franken PDF

Von den Anfängen bis zum 19. Der historische Stadtkern befindet sich östlich und südlich der Flüsse Rednitz und Pegnitz, die nordwestlich der Altstadt zur Regnitz zusammenfließen. Der höchste Geländepunkt ist der Steinbruch in Dehio – Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler / Bayern Bd. 1 Franken PDF mit 392,3 m ü. Niedrigste liegt im Regnitztal an der Stadtgrenze zu Erlangen auf 278 m ü.


Författare: Georg Dehio.
Der Inhalt dieses Handbuchs reicht von A wie Abenberg bis Z wie Zwernberg und behandelt alle wichtigen Kunstdenkmäler Frankens.

Rathaus im Stadtzentrum liegt auf 294,9 m ü. Der Abstand zwischen dem östlichsten und dem westlichsten Punkt des Fürther Stadtgebietes beträgt 9,835 Kilometer, zwischen dem nördlichsten und dem südlichsten Punkt 11,704 Kilometer. Zur Gliederung Fürths in Stadtbezirke und Stadtteile siehe: Liste der Stadtbezirke und statistischen Bezirke von Fürth. Michael und das Rathaus, im rechten Bildteil die Kirchen St. Schuldverschreibung über 200 Mark der Stadt Fürth vom 30. Die in einer Urkunde vom 1.

November 1007 erstmals genannte Ansiedlung Fürth bestand schon zu ottonischer Zeit, als Kaiser Heinrich II. Jahr den Ort dem neu gegründeten Domkapitel Bamberg vermachte. Seit 1440 sind erste Ansiedelungen von Juden in Fürth überliefert, die in den folgenden Jahrhunderten auch einen eigenen Friedhof und eine Synagoge begründeten. Durch das nahe Nürnberg blieb Fürth lange Zeit ein bäuerlich geprägtes Gemeinwesen, das um 1600 wohl erst zwischen 1000 und 2000 Einwohner hatte. Im Dreißigjährigen Krieg litt der Ort sehr, 1632 durch die Schlacht an der Alten Veste, 1634, als Fürth bis auf wenige Häuser niedergebrannt wurde.

Jahrhundert entstand der städtische Charakter, der in der heutigen Altstadt in wesentlichen Grundzügen noch ersichtlich und teilweise erhalten ist. Bundesweiten Leuchtturmcharakter erlangte Fürth in den 1950er-Jahren, der Zeit des Wirtschaftswunders, durch das Großversandhaus Quelle AG und die Grundig AG, die, trotz mitarbeiter- und umsatzstärkerer Zweigbetriebe in Nürnberg und anderswo, stets rechtlich in Fürth ansässig blieben. Siedlungen an einer Furt durch die Rednitz entstanden. Die Einwohnerzahl von Fürth wuchs im Mittelalter und am Anfang der Neuzeit wegen der zahlreichen Kriege, Seuchen und Hungersnöte nur langsam.

Im Dreißigjährigen Krieg verlor die Stadt etwa die Hälfte ihrer Bewohner. Als kroatische Soldaten 1634 Fürth anzündeten, brannte der Ort mehrere Tage lang und wurde dabei fast vollständig zerstört. Mit Beginn der Industrialisierung im 19. 000 Einwohner, bis 1895 vervierfachte sich diese Zahl auf 47. Im Jahre 1950 überschritt die Einwohnerzahl der Stadt die Grenze von 100. 000, wodurch sie zur Großstadt wurde. Laut Melderegisterauszug lebten Ende 2017 über 129.