Das Wesen der Religion und ihr Verhältnis zu Wissenschaft und Sittlichkeit bei Wilhelm Herrmann PDF

Verkäuferin in diesem Geschäft, vorehelich geboren. Sprangers Eltern heirateten 1884, Franz Spranger das Wesen der Religion und ihr Verhältnis zu Wissenschaft und Sittlichkeit bei Wilhelm Herrmann PDF sich urkundlich als leiblicher Vater, und Eduard durfte den Familiennamen Spranger führen. Vom sechsten Lebensjahr an besuchte Spranger das Dorotheenstädtische Realgymnasium in Berlin.


Författare: Seong-Woo Lee.

Herrmanns Grundmotiv liegt in der Begründung der Religion. Die tragende Frage lautet dabei: Verkündet man Gott, indem man die ein für allemal ergangene Offenbarung Gottes aus der Bibel und den kirchlichen Lehren zu den Menschen trägt, oder indem man dem zuhört, was Gott uns heute durch einen anderen Menschen zu sagen hat? Allein eine solche Erkenntnis, die sich aus einem wirklichen Suchen unter Einsatz der gesamten eigenen Existenz ergibt, sieht Herrmann als religiöse Erkenntnis an. Das subjektive Moment stellt daher eine unerläßliche Erkenntnisbedingung für das Religiöse dar: «Glaube ist zu ihrer Wahrheit kommende Existenz des Menschen selbst».

Spranger erwog ein Musikstudium, entschied sich jedoch für ein Studium an der Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin im Hauptfach Philosophie und in den Nebenfächern Psychologie, Pädagogik, Geschichte, Nationalökonomie, Jura, Theologie, Germanistik und Musiktheorie. Hadlich und blieb mit ihr lebenslang in intensiver Brieffreundschaft verbunden. Berlin, die er 1908 wieder verließ. Er begann, als Lehrer an einer von Willy Böhm geleiteten privaten Höheren Töchterschule mit angeschlossenem Lehrerinnenseminar zu arbeiten. Ich erteilte fünf Jahre lang an damals sog. Als einziges Kind sehr einsam aufgewachsen, lernte ich nun erst eine Gestalt des Menschentums kennen, die den anderen in den eigenen Schwestern früh begegnet. Im Jahr 1909 habilitierte sich Spranger an der Berliner Universität.

Seine Habilitationsschrift trug den Titel Wilhelm von Humboldt und die Humanitätsidee. Er hielt 1909 seine Antrittsvorlesung und lehrte als Privatdozent an der Universität in Berlin, bis er an die Universität Leipzig berufen wurde. Spranger wurde 1914, nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs, als unausgebildeter Landsturmangehöriger einberufen, jedoch nie eingezogen. Er fühlte sich innerlich zerrissen, da er glaubte, wie seine Altersgenossen seine Pflicht an der Waffe erfüllen zu müssen. Zugleich war er sich jedoch im Klaren darüber, dass er nicht über die nötigen psychischen und physischen Voraussetzungen für den Kriegsdienst verfügte.