Das Wahlsystem der Bundesrepublik Deutschland und dessen Einfluss auf das Parteiensystem PDF

Das politische System des Freistaates Bayern basiert auf dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland und der Verfassung des Freistaates Bayern. Bayern ist das flächenmäßig größte und bevölkerungsmäßig zweitgrößte Land der Bundesrepublik Deutschland. Das Königreich Bayern erhielt als einer der ersten deutschen Staaten bereits 1808 eine Konstitution. Da die Bayerische Verfassung vor dem Grundgesetz entstanden ist, regelt sie nicht nur den Staatsaufbau, sondern musste auch alle Gebiete berücksichtigen, die vorher in der Das Wahlsystem der Bundesrepublik Deutschland und dessen Einfluss auf das Parteiensystem PDF niedergelegt waren.


Författare: David Parkmann.
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Politik – Politische Systeme – Politisches System Deutschlands, Note: 2,0, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, 11 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Hausarbeit befasst sich mit dem Wahlsystem der Bundesrepublik Deutschland. Der Focus liegt auf den Wahlen zum Deutschen Bundestag. Zunächst einmal wird das Wahlsystem detailliert beschrieben. Es wird auf den Unterschied zwischen Mehrheits- und Verhältniswahl eingegangen. Die gesetzliche Grundlage für Wahlen in Deutschland wird dargestellt und der Rahmen für die Wahlen (Wahlkreiseinteilung, Zwei-Stimmen-System) wird erklärt. Abschließend werden die Auszählung und die Besonderheiten der Sitzverteilung aufgezeigt. Die leitende Fragestellung soll beleuchten, inwieweit das Wahlsystem zur Wahl des Deutschen Bundestages das Parteiensystem beeinflusst. Es wird geprüft, ob die einzelnen speziellen Faktoren des bundesdeutschen Wahlsystems bei der Bildung der Parteienlandschaft eine Rolle spielen und wie diese zu bewerten sind. Wahlen – Der Bürger als Souverän.

In den ersten 22 Jahren nach Inkrafttreten blieb die Verfassung unverändert. Wichtige Verfassungsänderungen waren 1970 die Senkung des Wahlalters, die Einführung der Staatszielbestimmung Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen 1984 und die Einführung des kommunalen Bürgerentscheids 1995. Der Aufbau und die Aufgaben der einzelnen Organe werden nach dem Prinzip der Gewaltenteilung festgelegt. Die Souveränität liegt beim Volk, das in der Legislative durch den Landtag repräsentiert wird.

Die Gesetzgebung in Bayern obliegt dem Landtag und durch Formen der direkten Demokratie dem Volk. Vor Ablauf seiner eigentlichen Wahldauer kann sich der Landtag durch Mehrheitsbeschluss selbst auflösen oder auf Antrag von einer Million wahlberechtigter Staatsbürger durch einen Volksentscheid abberufen werden. Dem Landtag obliegt der Beschluss von Gesetzen und die Abstimmung über den Haushalt des Freistaates. Er wählt den Bayerischen Ministerpräsidenten und bestätigt die Mitglieder der Bayerischen Staatsregierung. Des Weiteren obliegt dem Landtag die Wahlprüfung und die Wahl des bayerischen Datenschutzbeauftragten. Während die gesetzgeberischen Aufgaben durch die Bundeskompetenzen und durch die Ausweitung der EU-Befugnisse in den letzten Jahrzehnten abnahmen, nehmen die Landtagsabgeordneten verstärkt lokale und regionale Interessen gegenüber der Landesverwaltung wahr.

Der Landtag ist ein Arbeitsparlament, der größte Teil der parlamentarischen Arbeit findet in den 12 ständigen Ausschüssen statt, nicht im Plenum. Der Bayerische Senat war bis zu seiner Abschaffung am 1. Januar 2000 die zweite Kammer des Parlamentes und deutschlandweit einmalig. Die 60 Mitglieder des Bayerischen Senats, die mindestens 40 Jahre alt sein mussten, wurden von sozialen, wirtschaftlichen, gemeindlichen und kulturellen Körperschaften für sechs Jahre gewählt bzw. Jeder der Gruppen stand eine festgelegte Anzahl von Sitzen zu. Da der Senat ein ständiges Organ war, wurde alle zwei Jahre ein Drittel der Sitze neu besetzt.