Das Schönheitspflästerchen PDF

Dieser Artikel befasst sich mit der Gesichtsschminke. Schminke oder Make-up bezeichnet die abwaschbare, das Schönheitspflästerchen PDF Gestaltung von Haut und Haaren, in der Regel im Gesicht.


Författare: Alfred de Musset.
Alfred de Musset (1810-1857), einer der geistreichsten Autoren der französischen Romantik, ist vor allem durch seine Dichtung berühmt geworden. Er schuf jedoch auch ein beachtliches dramatisches Werk und zahlreiche Erzählungen. In vielen seiner Texte verarbeitete de Musset sein Liebesverhältnis zu George Sand und die Enttäuschung über das Scheitern ihrer Beziehung.
Die Novelle "Das Schönheitspflästerchen" ist eine Liebesgeschichte, die im Jahr 1756 in Frankreich spielt. Der junge Chevalier wünscht sich nichts sehnlicher, als um die Hand des Fräuleins von Annebault anzuhalten. Als ihn König Ludwig XV. daran zu hindern versucht, macht Chevalier sich auf den Weg nach Paris, um für seine Liebe zu kämpfen …

Vermutlich ist das Zieren des eigenen Körpers so alt wie die Menschheit und wurde zunächst zu schamanischen und rituellen Zwecken im Rahmen der damaligen Fruchtbarkeitskulte zelebriert. Weltweit zeigen menschliche Figuren auf Höhlenmalereien deutliche Hautverzierungen, was darauf schließen lässt, dass die damaligen Menschen ebenfalls Kopf- und Körperschminke trugen. Auffällig ist, dass die Art der Hautverzierungen umso farb- und musterlastiger wurden, je weiter die Völker in den Norden der Welt vorstießen, und Schmucknarben zurückgingen. So waren bei den Wikingern Schmucknarben kaum bekannt, während Farbtätowierungen bei afrikanischen Völkern wiederum nicht oder wenig bekannt waren und diese dafür Narbentätowierungen vorzogen. Grund dafür ist vermutlich die Anpassung an die Hautfarbveränderungen. Nachweise, dass im Alten Ägypten die Haut zum Schutz vor der intensiven Sonnenbestrahlung mit Salben und Ölen eingerieben wurde. Auch Rouge für die Wangen und Lippenfarbe wurden von den Ägypterinnen benutzt.

Zur Aufbewahrung der cremigen Farben dienten Pflanzenstängel. Die Römerinnen benutzten erst nach der Eroberung Griechenlands ausgiebig dekorative Schminke. Zum Entfernen wurde Olivenöl oder Esels- bzw. Die zu dieser Zeit genutzte Wimperntusche wurde aus gebranntem Kork hergestellt. Im Mittelalter galt nur der blasse Teint als schön.

Um eine möglichst makellose Blässe zu erreichen, verwendete man das hoch toxische Bleiweiß, das häufig schwer heilende Abszesse der Gesichtshaut hervorrief. In der Renaissance wurde das Färben von Wangen und Lippen durch Elisabeth I. Jahrhundert wurde neben Bleioxid auch Wismutoxid, Quecksilberoxid, Zinnoxid und Talk zum Weißfärben der Haut verwendet. Rote Schminke für Lippen und Wangen wurde mit Saflor, Koschenille, Rotholz, Sandelholz und Zinnober gefärbt.

Außerdem wurden die Haare mit fettigen Pomaden behandelt, damit Haarpuder darauf haftete. Haarpuder bestand zumeist aus Weizen- oder Reisstärke und wurde mit Kohle grau, mit Ocker blond oder mit einem der zuvor genannten Mittel rötlich gefärbt. Jahrhunderts werden Kosmetika unter Berücksichtigung der möglichen Gesundheitsfolgen hergestellt. Die von Ludwig Leichner erfundenen Fettschminken werden als Mischungen der Farbstoffe mit Fetten beschrieben. Autor beschreibt darin einen Schmink- und Verkleidungsspezialisten in New York, der eine zweifelhafte Verwandtschaft mit dem berühmten Wagner-Sänger Ludwig Leichner im 19. Jahrhundert in Anspruch nahm, dem Erfinder der Theater-Fett-Schminke.

Körperschmuck und soll im Allgemeinen die Ausstrahlung einer Person steigern. Typische kosmetische Produkte sind Gesichts-Make-up, Lidschatten, Lippenstift und Nagellack. Im Unterschied zum europäischen Theater werden im japanischen Kabuki-Theater Kostüme und Schminke nach festgelegten Regeln und nach einem ikonischen Verständnis ausgewählt. Eine andere Funktion hat Schminke in den religiösen indischen Ritualtheatern wie Kutiyattam, Kathakali und Yakshagana. Dort kommt das Make-up einer Maske gleich, welche die Alltagsperson verdeckt und in einem komplizierten, zeitaufwendigen Prozess dem Darsteller hilft, sich mit seiner Rolle zu einem guten Teil zu identifizieren. In den Anfängen des Films während der Stummfilmzeit stand die filmische Schminke noch ganz in der Tradition der Theaterschminke und wurde sehr stilisiert eingesetzt.

Kennzeichnung der Haut ist zu allen Zeiten auch Zeichen gewesen, die Zugehörigkeit zu einer ethnischen, religiösen, sozialen aber auch musikalischen, kulturellen oder, in der heutigen Zeit, subkulturellen Gruppen zu kennzeichnen. So kennzeichnen sich Personen, die sich zur New-Romantic-, Gothic- bzw. Tarnschminke wird vorwiegend zu Tarnzwecken benutzt und ist je nach Einsatzort dementsprechend eingefärbt, so ist sie für den Einsatz in Wüstengebieten gelbbraun-sandfarben, für den Einsatz in Wäldern und Wiesen grünbraun und für den Einsatz in Eis- und Schneegebieten weißgrau. Vor allem in den USA malen sich einige Sportler, beispielsweise im American Football oder Eishockey, schwarze Balken unter die Augen oder als durchgehenden Streifen über den Nasenrücken. Das vermindert einerseits den Blendungseffekt des Sonnenlichts, das auf den verschwitzten Wangenknochen glänzt. Jonas Verlag, Marburg 2006, ISBN 978-3-89445-365-7.