Das große Handbuch Wirtschaftsstrafrecht PDF

Wie bin ich geworden, wer ich bin? Wolfgang Heinz war das große Handbuch Wirtschaftsstrafrecht PDF 1981 bis zu seiner Emeritierung 2007 Professor an der Juristischen Fakultät der Universität Konstanz.


Författare: Robert Kert.
Das Handbuch Wirtschaftsstrafrecht bietet einen umfassenden Überblick über alle wichtigen Gebiete des Wirtschafts- und Finanzstrafrechts sowie des Strafprozessrechts. Es vermittelt die Grundstruktur der wirtschaftsstrafrechtlichen Tatbestände und verbindet wissenschaftliche Aufarbeitung mit Praxisnähe.
Ein hochkarätiges Autorenteam mit Spezialisten aus Justiz, Anwaltschaft und Wissenschaft beleuchtet systematische Fragen ebenso wie einzelne Wirtschaftsdelikte und relevante Aspekte des Wirtschaftsstrafverfahrens:
• Untreue und Betrug
• Bilanzstrafrecht
• Strafbestimmungen des Immaterialgüterrechts
• Geldwäscherei
• Das Rechtsmittel im Wirtschaftsstrafverfahren
• Compliance
• Forensische Untersuchungen
• Strategien der Verteidigung in Wirtschaftsstrafsachen uvm

Seine Forschungsschwerpunkte hat er im Bereich der Kriminologie, der Rechtstatsachenforschung, des Jugendstraf- und Wirtschaftsstrafrecht. In zahlreichen empirischen Untersuchungen hat er sich mit Fragen der Jugendkriminalität, der Kriminalstatistik und der strafrechtlichen Sanktions- und Wirkungsforschung beschäftigt. Jugendkriminalität – Zahlen und Fakten Mehrfach- und Intensivtäter Eine kleine Gruppe von Tatverdächtigen und Verurteilten fällt durch mehrfache Straftatbegehung innerhalb eines Jahres auf. Ausmaße gibt es nur wenig präzise Angaben, weil es keine eindeutige Definition gibt.

Aber auch hier weichen die Definitionen noch voneinander ab. So wurden in einer etwas anderen Abgrenzung in der bundesweiten Schülerbefragung als Intensivtäter alle Jugendlichen gewertet, die mindestens drei Deliktstypen und insgesamt über zehn Delikte verübt haben. Dies waren 6,5 Prozent aller Jugendlichen, die aber nach eigenen Angaben 51,5 Prozent aller Ladendiebstähle, 55,7 Prozent aller Sachbeschädigungen und 60,6 Prozent aller leichten Körperverletzungen verübt hatten. Mehrfach auffällig sind vor allem männliche Jugendliche.

Verletzung von Opfern könne dadurch vermieden werden, dass diejenigen, die am Beginn einer „kriminellen Karriere“ stehen, gezielt behandelt und gegebenenfalls sicher verwahrt werden. Mehrzahl nur während einer begrenzten Altersphase polizeilich auffällig wird. Die Duisburger Verlaufsstudie hat nunmehr gezeigt, dass dies nicht etwa darauf beruht, dass die Mehrfachtäter geschickter werden und den polizeilichen Ermittlungen entgehen können. Prozessen der Wahrnehmung von Sachverhalten, deren Interpretation und Bewertung. Es gibt deshalb auch nicht „das“ eine Messinstrument.

Jugendkriminalität in ihren leichten Formen ubiquitär ist, dass sie bagatellhaft und vor allem episodenhaft ist. Einen empirischen Beleg gibt es weder für eine zunehmende Brutalisierung noch für eine Zunahme des Anteils der Mehrfachtäter. Rabold, Susann: Jugendliche in Deutschland als Opfer und Täter von Gewalt. Block, Tobias: Jugendkriminalität und staatliche Reaktion in Harnburg 1997 – 2007. Delinquenzverläufe und Erklärungszusammenhänge in der Verlaufsstudie „Kriminalität in der modernen Stadt“.