[Bunker beleben] PDF

Als Bunker werden schützende Bauwerke bezeichnet, die die Insassen oder die Umgebung vor direkter Gefährdung bewahren. Hierzu gehören die direkte Einwirkung von Waffen, der Schutz von Personen vor Gefahrstoffen beziehungsweise die [Bunker beleben] PDF von Gefahrstoffen. Militärische Bunker haben den Zweck, die eigenen Stellungen zu festigen und einen Angriff des Gegners zu erschweren. Bunker sind meist aus Beton und Stahl erbaut, in vielen Fällen zusätzlich mit Erdreich abgedeckt, die Bezeichnung wird aber auch für in natürlichen Fels getriebene Stollen verwendet.


Författare: Alexandra Schmitz.
Hochbunker in deutschen Innenstädten? Getarnt durch Bemalung oder Berankung, spielen diese Relikte des letzten Kriegs in der Wahrnehmung von Stadt kaum noch eine Rolle. Dabei gibt es bundesweit noch rund 400 dieser Hochbunker, die damit immer noch relevante Bausteine im Gefüge unserer Städte darstellen.
Es gilt – auch im Sinne einer nachhaltigen Stadtentwicklung – sich intensiver mit dieser architektonischen Ressource auseinanderzusetzen: Wie können gebäudegerechte, innovative Nutzungskonzepte erarbeitet werden? Anhand bereits erfolgter oder geplanter Umnutzungen stellt diese aus einem Forschungsprojekt der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben und der Technischen Universität Dortmund entstandene Publikation mögliche Mittel und Methoden vor und gibt damit Architekten, Bauherren und Investoren einen umfangreichen Werkzeugkasten für den baukonstruktiven Umgang mit Hochbunkern an die Hand.

Zivile Bauwerke, welche dem Zivilschutz dienen, erfüllen im Normalfall meist andere Funktionen und werden deshalb nicht als Bunker bezeichnet. Häufig werden sie zivil als Tiefgaragen, U-Bahn-Stationen etc. Der Bunkerbau ist im Prinzip aus dem Festungsbau des 18. Verwendet wurden zuerst massive Steine, die zu meterdicken Wänden verbaut wurden. Blockhäuser wurden ursprünglich aus Holz gefertigt. Zur Verwendung kamen dabei vor allem Harthölzer. Da diese Art des Bunkers eher temporärer Natur war, wurde im Gegensatz zu anderen Bunkern kein besonderer Wert auf massiven Schutz gelegt.

Verstärkt wurden diese Blockhäuser noch durch Sandsäcke. Sie dienten als Truppenunterkunft und boten nur minimalen Schutz. Des Weiteren wurden Bunkeranlagen in dieser Zeit häufig zur Verstärkung von Auffangstellungen und wichtigen Durchgangspunkten wie Flussübergängen angelegt. Der während des Zweiten Weltkriegs gebaute, mit zahlreichen Bunkern verstärkte Atlantikwall sollte die Küsten des von Deutschland besetzten Westeuropas vor einer alliierten Invasion schützen. Bunker werden hauptsächlich in zwei Typen unterteilt, den Hochbunker und den Tiefbunker. Entscheidend für den jeweiligen Bunkertyp ist zumeist die Infrastruktur. Hochbunker werden vor allem im urbanen Bereich, Tiefbunker vorrangig in ländlichen Räumen errichtet.

Der Hochbunker stört dabei weder Abwasser- noch Verkehrssysteme. Luftschutzbunker wurden vor allem in der Zeit des Zweiten Weltkriegs gebaut. Eine spezielle Form sind die im Deutschen Reich in mehreren Großstädten gebauten Flaktürme, die Schutzfunktion und aktive Verteidigung durch Flugabwehrgeschütze verbanden. In London wurden während des Zweiten Weltkriegs zum Schutz vor deutschen Luftangriffen eine Reihe von Stationen der London Underground zu Luftschutzbunkern umgebaut und zum Großteil 1942 in Dienst genommen.

Die Tunnel sollten auf zwei Ebenen je 8000 Personen Schutz bieten. Ebenfalls hauptsächlich zum Schutz vor Luftangriffen wurden die Cabinet War Rooms Ende der 1930er Jahre für die britische Regierung gebaut. Durch die zunehmende Verbreitung von Kernwaffen seit Ende des Zweiten Weltkrieges sind die Anforderungen an Bunker erheblich gewachsen. Bunkeranlagen, die dem Zivilschutz, dem Schutz von Regierungen und neuralgischen Teilen der Militärs und dessen Infrastruktur dienen, müssen den massiv gewachsenen Belastungen durch diese Waffen widerstehen. Zum Schutz von Kampfflugzeugen am Boden wurden nach dem Zweiten Weltkrieg Hardened Aircraft Shelter oder Flugzeugkavernen als eine besondere Bunkerform genutzt.

Zusammenbau, zur Ausrüstung, zur Reparatur und zur Unterbringung von U-Booten. Bombardement sind die Anlagen oft sehr stark befestigte Hochbunker oder unterirdische Kavernen. Die Konstruktion von Bunkern machte seit dem Festungsbau erhebliche Fortschritte, ebenso die Bekämpfung solcher Anlagen. Bunkerbrechende Waffen sind meist aus speziell gehärtetem Stahl gefertigt und damit in der Lage, tiefer in Boden oder Beton einzudringen. Die zeitverzögerte Explosion des Sprengkopfes reißt anschließend die Bunkerwand auseinander. Kontrollstand oder Ausführungsort für technische Versuche mit hohem Destruktionspotential.