Atlanten des Wissens PDF

Erdkunde ist die sich mit der Erdoberfläche befassende Wissenschaft, sowohl in ihrer physischen Beschaffenheit wie auch als Raum und Ort des menschlichen Lebens und Handelns. Gegenstand der Geographie ist die Erfassung, Beschreibung und Erklärung der Strukturen, Prozesse und Wechselwirkungen in der Geosphäre. Die physikalische, chemische atlanten des Wissens PDF biologische Erforschung ihrer Einzelerscheinungen ist jedoch Gegenstand anderer Geowissenschaften. Bis zur amtlichen Neuregelung der deutschen Rechtschreibung war ausschließlich die Schreibweise „Geographie“ richtig.


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1914 erschien der erste Band von Adolph Goldschmidts monumentalem, bis heute unverzichtbarem Corpuswerk über die Elfenbeinskulpturen des Mittelalters. Schlagartig wird Goldschmidt damit in mehrfacher Hinsicht zum Avantgardisten und Ideengeber. Vorliegende Publikation handelt von der Entstehung, Rezeption sowie von den bild- und mediengeschichtlichen Aspekten dieses Opus magnum. Die kritische Auseinandersetzung über die wissenschaftsgeschichtliche Bedeutung derartiger Corpuswerke für das erste Drittel des 20. Jahrhunderts wurde jüngst wieder eröffnet. Als Diskussionsgrundlage fokussiert dieser Band auf die einschlägigen Vernetzungen zwischen Goldschmidt, Richard Hamann, Arthur Kingsley Porter und Aby Warburg. Die damalige Bildpublizistik, auch im europäischen Vergleich, wird dabei ebenso in den Blick genommen wie die technischen Rahmenbedingungen eines solchen Mammutwerkes. In Zeiten einer tiefgreifenden Verunsicherung durch Fälschungen werden die unveränderte Notwendigkeit wie auch das produktive Nachleben dieses epochalen Corpuswerkes umso deutlicher.

Ab 1996 war auch „Geografie“ zulässig, wobei „Geographie“ zunächst noch bevorzugt an erster Stelle stand. Seit der überarbeiteten Fassung 2004 des Wörterverzeichnisses ist nunmehr „Geografie“ die primär angeführte Schreibweise. Die Bedeutung geographischen Wissens wurde, soweit historisch überliefert, erstmals in der Antike von den Griechen erkannt. Vom Naturphilosophen Anaximander aus Milet wird berichtet, dass er als erster um 550 v. Karte der Erde und der Meere skizzierte. Mit zunehmender Fernreisetätigkeit nahmen auch die Versuche der Erkundung der Gesamtgestalt der Welt zu.

Neben der physikalischen Geographie und der Kulturgeographie entwickelten sich Anfänge einer mathematischen Geographie. Abhängigkeit der Eigenschaften eines Ortes von seiner geographischen Lage. Geographie, deren ursprüngliches länder- und landschaftskundliches Forschungsprogramm auf Herders Kulturtheorie basiert. Nach dem Zweiten Weltkrieg wandte sich die geographische Forschung im deutschsprachigen Raum zunächst Themengebieten von relativ geringer politischer Brisanz zu. Geographie zunehmend als angewandte Wissenschaft und sucht ihre Themen im Zusammenhang mit Städtebau, Entwicklung des ländlichen Raumes, Raumplanung oder dem Umweltschutz. Es existieren verschiedene Versuche, die Geographie schematisch zu ordnen.

Linie mit den natürlichen Bestandteilen und Strukturen der Erdoberfläche. Dabei wird die Tätigkeit des Menschen zur Erklärung der Landschaftsgenese auch behandelt. Zusammenhang mit der räumlichen Verteilung von Bevölkerung oder Wirtschaftsgütern. Humangeographie, da sie alle weiteren Subdisziplinen berühren. Teilweise werden diese Begriffe auch als Synonym für die Humangeographie im Ganzen verwendet. Eine Sonderstellung nimmt die Historische Geographie ein.