Afghanische Reise PDF

Wir sind gegen Flüchtlinge, afghanische Reise PDF sie Steuerflüchtlinge sind. Das Luzerner Asylnetz ist ein Verein, der sich für eine menschliche Asylpraxis im Kanton Luzern einsetzt. Das Asylnetz betreibt einen Mittagstisch für Menschen in der Nothilfe.


Författare: Roger Willemsen.

Eine einzigartige Situation ist es, in der sich Roger Willemsen in das legendenumwobene Afghanistan aufmacht: Nur wenige Monate, nachdem hier eine über 25-jährige Kriegsgeschichte zu Ende ging, begleitet er eine exilierte afghanische Freundin auf ihrem Weg in die Heimat, von Kabul bis in das kriegserschütterte Kunduz im Norden des Landes.
Willemsen beobachtet ein Land, das erste Schritte in den Frieden wagt, sich sammelt, Lebensfreude gewinnt und diese auch zeigt. Er spricht mit einfachen Frontsoldaten, Kommandanten und Generälen, trifft Drogenschmuggler, Nomaden und Weise, begegnet Verstörten und Traumatisierten, Menschenrechtlerinnen und Häftlingen, ehemaligen Mudschaheddin und Taliban-Funktionären, Fußballerinnen und Musikern. Er besucht Fabriken, Märkte, Schulen und den Ältestenrat eines Dorfes, ist Gast bei einer Verlobungsfeier und inszeniert eine Kinovorführung für Frauen und Kinder. Er überquert den lebensgefährlich verminten Salang-Pass, besucht die schwer zugänglichen Dörfer der Tadschiken, trifft turkmenische Kamelhirten in der Steppe und gelangt schließlich an die Ufer des mythischen Flusses Oxus, der die Grenze Afghanistans zu Turkmenistan, Tadschikistan und Usbekistan bildet.
Am Ende ist Roger Willemsens Buch weit mehr als der persönliche Bericht von einer faszinierenden Reise, sondern eine literarische Betrachtung der Grundlagen allen Reisens und eine Suche nach dem Eingang in die Fremde.

Es setzt sich ein für die Rechte von Asylsuchenden im Kanton und leistet Öffentlichkeitsarbeit zu Fragen des Asylrechts. Ab Inseli, Luzern fährt ein Gratisbus, um 12 Uhr. Die Rückfahrt ist um 17 Uhr ab Bern. Darum meldet euch bitte bis spätestens 4. Das Luzerner Asylnetz übernimmt einen Teil der Reisekosten. Die Gewalt während Ausschaffungen ist traumatisierend. Wer flüchtet oder migriert nimmt oft eine lebensgefährliche und teure Reise in Kauf.

Ausschaffungen führen Menschen unter Zwang dorthin zurück, wo sie um jeden Preis weg wollten oder weg mussten. Ausschaffungen missachten die körperliche und psychische Integrität. Die im Herkunftsstaat drohende Verfolgung, Armut oder soziale Isolation kümmert die Behörden nicht. Menschen sollen freiwillig wählen dürfen, ob sie in ein Land zurückkehren oder nicht.

Respekt vor der körperlichen und psychischen Integrität aller Menschen. Um Menschen abzuschieben, wurden spezielle Gesetze geschaffen. Gemäss dieser Gesetze dürfen abgewiesene Menschen über fünfeinhalb Jahre eingesperrt werden, ohne dass sie jemals eine kriminelle Tat begangen haben. Diese sogenannte Administrativhaft ist nicht die einzige Zwangsmassnahme.