Aachen – Dom- und Stadtführer PDF

Zur Navigation springen Zur Suche springen Der Artikel Geschichte der Stadt Köln stellt deren Verlauf von der Urgeschichte bis in die Gegenwart dar. Zum Ende aachen – Dom- und Stadtführer PDF Steinzeit gab es im heutigen Stadtgebiet, in Nippes und in der Innenstadt sowie in Merheim und Brück weitere Ackerbau-Siedlungen, die der Michelsberger Kultur zugerechnet werden.


Författare: Ines Dickmann.
Der reich bebilderte Führer gibt auf 32 Seiten eine Einführung und einen informativen Überblick über die kulturhistorisch bedeutenden Denkmäler Aachens. Im Mittelpunkt steht der Dom mit seiner wechselvollen Baugeschichte und den wertvollen Schätzen im Inneren. Einen weiteren Schwerpunkt bilden die stadtgeschichtlich wichtigen Baudenkmäler von der mittelalterlichen Stadtmauer und dem imposanten Rathaus bis zur Anlage des Kurviertels. Enthalten sind ebenso die bedeutendsten Sakralbauten des Aachener Stadtbaumeisters Johann Joseph Couvens in Burtscheid – die beiden Kirchen St. Johann Baptist und St. Michael. Neben den Baudenkmälern des Aachener Barock werden auch die Bauwerke des 19. Jahrhunderts, die das Stadtbild nachhaltig prägen, gewürdigt.
Der Führer stellt die wichtigen Museen der Stadt vor: das Suermondt-Ludwig-Museum, das Forum Ludwig für Internationale Kunst, das Couven-Museum, das Internationale Zeitungsmuseum, das Museum für Stadtgeschichte und Kunstgewerbe in der Burg Frankenberg sowie das Computermuseum der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule.
Trotz seiner Kürze und Knappheit versucht der Führer, dem Leser die Geschichte der Stadt und ihrer Baudenkmäler zu erläutern. Er richtet sich nicht nur an die Besucher, sondern auch an die Einwohner Aachens, die sich für ihre Stadt interessieren. Kunst-historisch fundiert liefert er Hintergrundinformationen und thematische Schwerpunkte: Dom, Rathaus, Mittelalter, Aachener Barock, Historismus im 19. Jahrhundert, Gegenwart.
Ines Dickmann ist promovierte Kunsthistorikerin und arbeitet im Verlagswesen als Lektorin und Autorin.
in folgenden Sprachen erhältlich:
ISBN 978-3-86568-010-5 deutsch,
ISBN 978-3-86568-026-6 englisch,
ISBN 978-3-86568-027-5 französisch,
ISBN 978-3-86568-062-4 niederländisch,
ISBN 978-3-86568-213-0 spanisch,
ISBN 978-3-86568-537-7 italienisch,
ISBN 978-3-7319-0240-9 russisch.

Caesar als Statthalter Galliens die Gebiete bis zum Rhein erobert. Ein Aufstand der Eburonen im Jahr 54 v. Als Gründungsjahr für das Oppidum Ubiorum, der ersten städtischen Siedlung auf dem Boden des späteren Köln, wird meist das Jahr 38 v. Pläne aufgab, auch das östlich des Rheins liegende Germanien zu erobern, konsolidierte sich die Ubiersiedlung im römischen Grenzgebiet. Bereits im Jahr 15 oder 16 n. Mit dem Bau der im Durchschnitt 2,5 Meter starken und 8 Meter hohen Stadtmauer aus Stein mit neun Toren und 19 Rundtürmen, von denen einer aus dem 3.

Jahrhundert bestens erhalten ist, wurde auf der Ostseite schon Ende des 1. Arbeiten an der Befestigung wurden vermutlich erst im 3. Rheintalstraße gelegene CCAA im Jahr 89 den Status einer Provinzhauptstadt. CCAA führte eine 150 Jahre andauernden Periode des Friedens zu einem Aufschwung von Wirtschaft und Bauwesen. So entstand um 180 ein neues Prätorium für die Provinzverwaltung. 60 schlug sich der Militärbefehlshaber Postumus nach einem Streit mit Saloninus, dem Sohn des Kaisers Gallienus, auf die Seite von aufständischen Grenztruppen und wurde von ihnen zum Kaiser eines Imperium Galliarum ausgerufen.

Bau der ersten festen Rheinbrücke, einer Holzkonstruktion auf steinernen Strompfeilern, mit der Stadt verbunden wurde. Die Bevölkerungszahl Kölns wird für das dritte und vierte Jahrhundert auf rund 15. Gottheiten auch Götter und Göttinnen aus der germanischen und aus anderen Religionen des römischen Reiches verehrt. Juden finden sich Nachweise einer jüdischen Gemeinde in Köln. Kaiser Konstantin genehmigte im Jahr 321 die Ansiedlung einer jüdischen Gemeinde mit allen Freiheiten der römischen Bürger. Eine Christengemeinde ist ab Beginn des vierten Jahrhunderts in Köln nachgewiesen. Bezeugung einer Kirche stammt aus dem Jahr 355, ihr Standort ist jedoch unbekannt.

Im Herbst 355 gelang ihnen die Eroberung und Plünderung Kölns. Zu Beginn der Frankenherrschaft im ehemaligen römischen Gebiet an Rhein und Mosel im 5. Jahrhundert war der Stamm der Franken noch in Untergruppen gegliedert. Im nordgallischen und rheinischen Raum regierten mehrere Kleinkönige, darunter der Merowinger Childerich I. In Köln lebte zur Zeit der Franken ein Völkergemisch von Franken, anderen Germanen und Römern, also der vor Ankunft der Franken ansässigen Bevölkerung, mit den unterschiedlichsten Religionen.

Die romanische Stadtbevölkerung sprach auch noch im 6. Die Franken, ein Krieger- und Bauernvolk, nutzten in Köln die trotz der Eroberungszüge erhalten gebliebene römische Infrastruktur, vor allem das Prätorium, in dem die Könige residierten, sowie Brücke und Stadtmauer. Eine Bedrohung der Stadt im Jahr 557 durch die Sachsen, die bis zum Kastell Deutz vordringen konnten, wurde abgewendet. In die blutigen Machtkämpfe, die sich die Nachkommen Chlodwigs lieferten, wurde Köln immer wieder involviert. 687 zog der Karolinger Pippin der Mittlere alle fränkischen Hausmeierämter an sich. Eine bedeutende Rolle spielten in der fränkischen Zeit vor allem die Kölner Bischöfe.

Als wichtigster unter ihnen gilt der um 625 wirkende Kunibert von Köln, der schon für König Dagobert III. Papst Zacharias plante, Bonifatius zum Erzbischof Kölns zu ernennen, um von Köln aus die Bekehrung der Sachsen und Friesen voranzutreiben. Der Plan scheiterte zunächst an dem Widerstand der einheimischen Bischöfe und Adligen, und Köln wurde erst 795 Erzbischofssitz. Nach dem Tod Karls des Großen entbrannte erneut ein Streit um das Frankenreich.

Köln gehörte zunächst zum so genannten Mittelreich zwischen Ost- und Westfranken oder dem Lotharingien von Karls Enkel Lothar II. Nach Lothars Tod fiel Köln 876 an das ostfränkische Reich König Ludwigs des Deutschen. 882 dänische Wikinger auf ihren Raubzügen in den Rheinlanden rheinaufwärts bis Köln und Bonn vordringen konnten. Noch 882 befestigten die Kölner ihre Stadtmauer erneut und verstärkten diese auch, was sich als sehr nützlich erweisen sollte, denn als die Wikinger 883 wieder kamen, blieb Köln dank der Mauer, anders als Bonn und Andernach, die erneut brannten, verschont. Im Jahr 891 erhielt Köln unter seinem Erzbischof Hermann von Papst Stephan V. Jahrhunderts wechselte in Köln ein vorletztes Mal in der Karolingerzeit die Herrschaft: In Ostfranken wurde Konrad I. König gewählt, was die lothringischen Fürsten zur Abspaltung bewog und in den Einflussbereich des karolingischen Westfranken brachte.

Erzbischof Brun, der Bruder des späteren Kaisers Otto I. 953 zum geistlichen Oberhaupt von Köln gewählt worden. Nachdem unter seiner Führung ein Aufstand in Lothringen gegen den Bruder des Kaisers niederschlagen wurde, machte Otto I. Erzbischof auch zum Herzog von ganz Lothringen und damit zum weltlichen Fürsten in Köln. Brun hinterließ bleibende Spuren in der Stadt.