Über Rom zu Luther PDF

Die GKPN sieht sich der langen Tradition des kritischen Denkens verpflichtet, zu der u. Gesellschaft: Wenn Sie unsere Gesellschaft noch nicht kennen und sich zunächst über die GKPN selbst informieren wollen – z. Kontakt: Wenn Sie mit Anliegen, Fragen oder Feedback an uns herantreten wollen, finden Sie unter Kontakt für jeden Bereich den richtigen Ansprechpartner. Über Rom zu Luther PDF-Lesern als Autor zahlreicher Beiträge bekannt war.


Författare: Roberto Daunis.

Der Autor geht der Frage nach, warum er, ein junger Priester und Doktorand in Rom, 1962 die römisch-katholische Kirche verlassen hat und als Seelsorger und theologischer Lehrer eine neue Heimat in der evangelischen Kirche fand. Die autobiographische Erzählung, anschaulich, subtil und humorvoll geschrieben, vernetzt er mit theologischer Reflexion. Sein Lebensweg beginnt im Großraum Buenos Aires, Mitte der dreißiger Jahre, und führt den Leser in jene Welt der aufstrebenden Einwanderer, aber auch der sozialen Gegensätze. Die Schilderung des religiösen Umfelds öffnet den Zugang zur inneren Entwicklung des Vierzehnjährigen, der ins Seminar geht, um sich das Seelenheil für die Ewigkeit zu sichern und anderen zu helfen, der ewigen Verdammnis zu entkommen. Gottes Beistand vorausgesetzt, strebt der fleißige und angepasste Seminarist eine heilige Vollkommenheit an, die nur durch Frömmigkeit, Gehorsam, Verzicht und Selbstaufopferung zu erreichen ist. Er glaubt der Kirche nahezu alles und hält sich tapfer und redlich an die Regeln, die er mit dem Willen Gottes gleichsetzt. Aber nach der Priesterweihe erfährt er von einem Vorfall, der zum ernüchternden Erwachen und zum Bruch des Vertrauens gegenüber seinen Bischöfen führt. Es war sein Fehler gewesen, alle Bräuche, Regeln und Lehren jener großen Kirche kritiklos hinzunehmen, als sei sie tatsächlich eine nicht hinterfragbare göttliche Größe. Dennoch hofft er, in Rom Antwort auf seine bohrenden Zweifel zu finden. Der junge Priester betritt erstmals bewusst die Erde, wird sich des Wertes seines Körpers gewahr und lernt Frauen kennen, die ihn eine ganz andere Welt entdecken lassen. Er kommt zu der Einsicht, dass es nicht gottgewollt sein kann, den Körper, die Welt und die Frauen aus dem Leben eines Priesters auszugrenzen. Gleichzeitig begegnet er den Spuren Luthers. Schicksalhaft kreuzt sein Weg den Alltag zweier deutscher Theologen, die in Rom studieren. Er erkennt die Chance, seinen reifenden Glauben, die theologische Kritik an dem römischen Verständnis von Schrift und Tradition, aber auch sein Leben als Mann stimmig und adäquat in Einklang zu bringen. Der kritische Doktorand nimmt nicht nur die kontroversen Standpunkte unter die Lupe, sondern auch die Frage nach der Bindung an Gott schlechthin. Im Ringen um den rechten, gelebten Glauben zerbröckelt Stück für Stück die Legitimation wesentlicher Lehren und religiöser Bräuche des römischen Systems. Diese Mühe der evangelischen Theologie ist zeitlos und auch heute aktuell. Der Autor bemüht sich um ein gerechtes, ausgewogenes Bild seiner früheren Kirche. Vielfach nimmt er sie in Schutz und beschreibt die liebenswert menschlichen Züge vieler Kleriker und ihre Leistungen, z. B. auf der langen Atlantikreise. Was er ablehnt, ist der römische Zentralismus, die vatikanische Kurie, und die evangeliumsfremden Elemente, die sich in die Kirche eingeschlichen haben.

K im Jahr 1994 unterstützte er unsere Zeitschrift vielfach mit wichtigen Beiträgen sowie unsere Veranstaltungen durch Referate im Spannungsfeld von Evolutionstheorie, Wissenschaft und Philosophie. Unvergessen ist uns seine engagierte und humorvolle Argumentationsweise, die uns ebenso fehlen wird wie der persönliche Austausch mit ihm. K werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren. Lesen Sie hierzu auch den Nachruf unseres Mitherausgebers Dr.

Postversand und wird in Kürze zugestellt. Die diesjährige Mitgliederversammlung der Gesellschaft für kritische Philosophie Nürnberg findet am Mittwoch, dem 18. April 2018 im Nachbarschaftshaus Gostenhof statt. Alle Mitglieder sind herzlich dazu eingeladen. Mitglieder, die nicht persönlich erscheinen können, sind gebeten, Kritik bzw. Leider verschiebt sich jedoch der Postversand krankheitsbedingt um drei bis vier Werktage.

Vorträge finden Sie nun unser komplettes Vortragsprogramm für das Jahr 2018. Sie nun das vollständige Programm sowie die ersten Abstracts zu den Vorträgen: www. Helmut Walther: Martin Luther und Ludwig Feuerbach. Tagesseminar zu Ludwig Feuerbach vom Oktober 2016. Lesen Sie auf der Seite des hpd den Nachruf unseres Mitherausgebers Dr.

Ebenfalls verstorben ist bereits Anfang Juni unser langjähriges Redaktionsmitglied Dr. Die diesjährige Mitgliederversammlung der Gesellschaft für kritische Philosophie Nürnberg musste aus organisatorischen Gründen um eine Woche vorverlegt werden. Sie findet nun statt am Mittwoch, dem 12. Alle Mitglieder sind dazu herzlich eingeladen. Meldungen können Sie im Archiv nachlesen. Hier finden Sie regelmäßig ein neues Zitat als kleine Anregung. 2017: Der Wert der Philosophie besteht gerade wesentlich in der Ungewissheit, die sie mit sich bringt.

Wer niemals eine philosophische Anwandlung gehabt hat, der geht durchs Leben und ist wie in ein Gefängnis eingeschlossen. 2015: Eine Diktatur ist eine menschlich untragbare Situation. Es ist daher einfach unsere Pflicht, alles zu tun, um zu verhindern, dass eine solche Situation eintritt. Das versuchen wir durch die sogenannten demokratischen Staatsformen, und das ist ihre einzig mögliche moralische Begründung. 2015: Ich habe keinen anderen Trieb als das, was ich als wahr erkenne, auszusprechen, unbekümmert um die Welt.

Die Welt ist gegenwärtig zu erbärmlich, jeder Schurke flüchtet seine selbstsüchtigen Meinungen als ein unangreifbares Heiligtum unter die Decke der Religion. 2015: Wenn du eine weise Antwort verlangst, musst du vernünftig fragen. 2015: Ein sonderbar Ding ist die Zeit. Wenn man so hineinlebt, ist sie rein gar nichts. Aber dann auf einmal, dann spürt man nichts als sie. 2015: Ein Buch ist ein Spiegel, wenn ein Affe hineinsieht, so kann kein Apostel herausgucken. 2015: Der freie Mensch handelt niemals arglistig, sondern stets aufrichtig.