Ökumene im Neuen Testament und heute PDF

Dieser Artikel erläutert Parusie als Begriff christlicher Eschatologie. Für die Bedeutung in Platons Philosophie siehe Platon. Näheres ist auf der Diskussionsseite ökumene im Neuen Testament und heute PDF. Hilf mit, ihn zu verbessern, und entferne anschließend diese Markierung.


Författare: Ulrich Luz.
Ökumene ist kein beliebiges Thema, sondern gehört zum Wesen der Kirche.

Altarbild von Lucas Cranach dem Älteren. Wiederkunft Jesu Christi als Parusie bezeichnet. Das Wort parousía ist 24 Mal in den neutestamentlichen griechischen Schriften belegt. Als Parusieverzögerung wird in der christlichen Theologie das Ausbleiben der Wiederkunft Christi bezeichnet. Sie wird in mehreren Schriften des Neuen Testaments thematisiert und auf verschiedene Weise gedeutet.

Parusie nach dem Credo des 4. Parusie in der lutherischen Orthodoxie des 17. Eines von zahlreichen Diagrammen, das den Versuch unternimmt, die Parusie neben den anderen Themen der Endzeit zu verorten und auf einem Zeitstrahl zu lokalisieren. In den biblischen Quellen wird die Parusie von verschiedenen anderen Vorstellungen und Themen flankiert. Vier letzten Dingen, wobei vor allem die Auferstehung der Toten und der Zweite Tod anklingen. Messias in der Rolle eines endzeitlichen Heilsbringers und Erlösers. Dieses Ineinander der Begriffe und Vorstellungen ergibt am Ende ein breites und komplexes Bild im Blick auf die Parusie Christi.

Im Alten Testament finden sich bereits zahlreiche Hinweise auf ein Jüngstes Gericht, wobei hier besonders die Psalmen und das Buch Daniel zu nennen sind. Natürlich fehlt im Alten Testament der konkrete Gedanke an eine Wiederkunft Christi. 12,40 EU: Denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, wo ihr es nicht meint. 13,26 EU parr: Und dann wird man den Menschensohn auf den Wolken des Himmels kommen sehen mit großer Macht und Herrlichkeit. 14,62 EU: Jesus sagte: Ich bin es. Und ihr werdet den Menschensohn zur Rechten der Macht sitzen und mit den Wolken des Himmels kommen sehen. Daneben finden sich zahlreiche frühjüdische Quellen zum Thema Parusie: Das um 170 bis 120 v.

Es ist die älteste jüdische Schrift mit eschatologischem Inhalt überhaupt und schildert bereits ausführlich Gericht und Jenseits. 43 EU, wo am Erntetag die Spreu vom Weizen getrennt werde. Vor allem im Matthäus-Evangelium liegt der Fokus dabei auf einer gewissen Werkgerechtigkeit: barmherzige Taten sind geeignet, das Urteil beim Jüngsten Gericht günstig für den Einzelnen zu beeinflussen. Diese klare Ethik wird in der Johannesapokalypse relativiert. Hier überschneidet sich die Idee des Jüngsten Gerichts mit der zweiten eschatologischen Vision des Christentums: dem Tausendjährigen Friedensreich Christi. Seit Beginn des Christentums stellten sich die Gläubigen immer wieder die Frage, ob denn alle Menschen vor den Richter treten müssten.

Die Theologen beriefen sich in ihren Antworten dabei stets auf zwei Passagen der Bibel, die unterschiedliche Auskunft darüber geben. Ankunft Christi für zeitlich nah erhofft, was als Naherwartung bezeichnet wird. Mehrere Aussagen im Neuen Testament legen ein Wiederkommen Jesu innerhalb sehr kurzer Zeit nahe. Denn dies sagen wir euch nach einem Wort des Herrn: Wir, die Lebenden, die noch übrig sind, wenn der Herr kommt, werden den Verstorbenen nichts voraushaben. Demnach scheint Paulus zu erwarten, Jesu Wiederkommen noch zu eigenen Lebzeiten zu erleben. Diesen Brief schrieb er ungefähr 50 n. Jahre nach dem öffentlichen Wirken Jesu.

Andere Aussagen des Paulus in den 50er Jahren wirken eher so, dass er mit seinem Sterben vor der Ankunft Jesu rechnet. Jesus sagte, dass der genaue Tag des Weltendes ungewiss sei. Beim Herrn gilt ein anderes Zeitmaß als bei den Menschen. Ein Tag ist für ihn wie tausend Jahre, und tausend Jahre sind ein Tag. Gegenteil, er hat Geduld mit euch, weil er nicht will, dass einige zugrunde gehen.